Camping auf dem Autodach

30. August 2014

Ende der 70er bekam der Trabi ein Obergeschoss: Das Dachzelt. Wenn man nach ein paar Jahren Wartezeit zu seinem Trabi das passende „Müller Autodachzelt“ erhielt, waren der Campingfreude keine Grenzen gesetzt. Von nun an hieß es: Anhalten, Zelt aufstellen, Gute Nacht! Im Sprachgebrauch nannte man die praktischen Zelte liebevoll „Pension Sachsenruh“ oder „Leinwand-Villa“. Nach der Wende war dann allerdings Schluß mit dem Trabi und den Zelten. Und es blieben nur die schönen Urlaubserinnerungen an Familiennächte auf dem Wagendach.

Aber es gibt einen würdigen Nachfolger (nicht für den Trabi, sondern fürs Zelt):
Le Tente – das Dachzelt für jeden Wagen.

letente

Das US-Modell passt so auch auf einen Mini und wie man im sehenswerten 80er-Jahre Werbefilm sieht, lässt sich auf dicken Autos auch direkt eine kleine Zeltstadt errichten.

Leider, leider lässt sich das Zelt nur in den USA bestellen. Und fürs Handgepäck wird es wohl etwas zu groß sein, um es beim nächsten Überseetrip mitzubringen.

Da bleibt zum Trost ein Blick in die Vergangenheit und vielleicht findet der ein oder andere ja noch ein Foto von damals aus dem Schwarzmeerurlaub 🙂

trabi-dachzelt

Quelle/Fotograf: Michael Krüger MK
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/27816918

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