Wenn der Strom einen Bogen macht

13. Mai 2014

Kennt Ihr Quirky? Wenn nicht, wird es Zeit, das zu ändern. Quirky funktioniert ganz einfach: Menschen erfinden zusammen Dinge, bestimmen alle wesentlichen Parameter, wie die Farbe, den Namen oder den Preis und erhalten aus dem späteren Verkaufserlös einen entsprechenden Anteil (ja nach eingebrachter Leistung). Die Realisierung vom Prototypen bis zum Vertrieb werden komplett von Quirky geleistet.

In den USA ist Quirky inzwischen in allen großen Läden mit einem eigenen Regal vertreten und so bekannt wie bei uns Tchibo. Der Unterschied zu Tchibo ist nur, dass hier wirklich innovative Produkte auf den Markt kommen und nahezu komplett von der Quirky-Community in einem standardisierten Prozess entwickelt wurden. Mitmachen kann übrigens jeder.

Der Bestseller – und nicht nur mein absoluter Favorit – ist die Mehrfachsteckdose Pivot. Das Ding löst das Problem mit den dicken Ladegeräten, die nicht nebeneinander in eine Mehrfachsteckdose passen. Die geniale und simple Idee: Die Steckdosenleiste muss flexibel sein. Sein Erfinder Jake Zien und alle Beteiligten aus der Community haben damit bereits über 1,3 Mio. Dollar verdient. Wow!

Hinter der Idee von Quirky steckt übrigens Ben Kaufman, der mit seinen 26 Jahren ein wahres Talent ist. Er hat zuvor mit von seinen Eltern geliehenem Geld eine Firma für Akku-Erweiterungscases für iPhones gegründet und damit viel Geld verdient. Da war er praktisch noch ein Kind 😉 Quirky hat seit der Gründung bereits satte 90 Mio. Dollar an Venture-Kapital eingesammelt.

Wer mal ein nettes Geschenk für Muttertag, Vatertag oder Weihnachten sucht, wird hier bestimmt fündig. Ich hoffe derzeit noch auf das erste Quirky-Regal in meinem Supermarkt. Vielleicht „erfindet“ das ja mal jemand. 🙂

 

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