We love Nachhaltigkeit

10. März 2013

Marks & Spencer hat die Kurve gekriegt. Und das zu Gunsten der Kunden, der Umwelt, der Gesellschaft und der eigenen Bilanz. Dieses Nachhaltigkeitskonzept trägt den Namen „Plan A“ und das Schöne an Plan A ist die Begründung: „Because there’s no Plan B“.

Was steckt hinter dem Sinneswandel von Marks & Spencer, die in den 70ern und 80ern des letzten Jahrhunderts Marktführer in Großbritannien waren und zur Jahrtausendwende vor finanziellen Problemen standen?

In Deutschland ist die Warenhauskette Marks & Spencer relativ unbekannt. 2001 hat sich das britische Unternehmen aus dem Auslandsgeschäft zurückgezogen und auf den heimischen Markt in Großbritanien konzentriert. Dennoch betreibt man einen deutschsprachigen Onlineshop mit kostenlosem Versand ab 35 Euro Einkaufswert.

Marks & Spencer gehört in Großbritanien zu den größten Einzelhandelsketten und betreibt zahlreiche Eigenmarken. Diese Eigenmarkenstrategie resultiert aus der Idee, direkten Einfluss auf die Hersteller und Lieferanten nehmen zu können und so die selbstdefinierten Standards durchzusetzen. Diese Standards sind das, was M&S vom Wettbewerb unterscheidet und was die Kunden mittlerweile sehr schätzen. Denn das Besondere an Marks & Spencer ist die konsequent gelebte Nachhaltigkeit. Bis 2015 sollen 50% der 2,7 Milliarden Einzelartikel in „Plan A-Produkte“ umgewandelt werden, bis 2020 sollen es 100% sein.

Zitat aus der ethischen Unternehmensrichtlinie:
„Wir haben ca. 2.000 Lieferanten in mehr als 70 Ländern. Wir sind ein fairer Partner für unsere Lieferanten und sichern jedem in unserer Lieferkette gute Arbeitsbedingungen zu. […] Wir können Frischfleisch, Geflügel, Milch und Eier zu den ursprünglichen Bauernhöfen zurückverfolgen. Die Tiere, die wir in der Frischfleischproduktion, für Geflügel, Milch und Eier verwenden, werden auf bekannten Höfen nach unseren Vorgaben zur Nutztierhaltung gehalten.“

Diese effizient gelebte Philosophie lässt sich in imposanten Zahlen ausdrücken:
In 2009/2010 konnten die CO2 -Emissionen um 40.000 Tonnen gesenkt, der Verbrauch von Verpackungen um 10.000 Tonnen verringert und der Wasserverbrauch um 100 Millionen Liter reduziert werden. Zudem konnten 20.000 Tonnen Abfall von den Mülldeponien umgeleitet und zwei Millionen Tonnen Kleidung wiederaufbereitet werden.

Marc Bolland, Geschäftsführer des Familienunternehmens bringt es auf den Punkt: „Wenn wir jetzt nicht die Chance nutzen, die Umwelt zu schützen, werden wir unseren Planeten zerstören.“

Für uns ist diese konsequente Nachhaltigkeitsstrategie eine Messlatte, die in Deutschland bisher kein Unternehmen annähernd erreicht – daher ist Marks & Spencer unsere „Marke des Monats März“.

Fair Shopping macht einfach mehr Spaß!

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