Städtetrip nach Hamburg? Vielleicht mal in die Superbude …

7. Oktober 2012

Ich muss gestehen, dass wir selbst bisher nicht da waren. Beim letzten Hamburg-Besuch fiel die Wahl auf den Wasserturm im Schanzenviertel (übrigens auch sehr zu empfehlen). Beim nächsten Mal steht aber mit Sicherheit St. Georg oder St. Pauli auf dem Plan – denn hier lässt sich für mittlere Marie in der „Superbude“ nächtigen. Eher Hostel als Hotel und eher low als high, aber mit einem Markencharme, um den man nur schwer einen Bogen schlagen kann.

Aber geht das? Ein Hostel als coole Marke? Ein Blick auf die Website lohnt sich …

Unter www.superbude.de empfängt einen ein backenbärtiger Koberer, dem man ein „Herzlich Willkommen!“ nicht wirklich abkaufen würde.
Das Schöne dieser originell gestalteten und nicht ganz unpolitisch animierten Website („Laut gegen Nazis“) ist, dass sie auch ohne Flash auskommt und so auch auf dem iPad Spaß macht. Für eine Hotel-Seite übrigens aus meiner Sicht ein Muss.

Für Astra-Freunde und Liebhaber skurriler Einrichtung ist die Superbude eine Offenbarung. Wo sonst kann man schon im Hotelzimmer auf Hockern aus Bierkästen sitzen? Und Kleiderhaken aus Pömpeln signalisieren: Hier ist einiges anders. Das wurde konsequenterweise auch mit einem „Best Interior Design”-Award des European Hotel Design Awards ausgezeichnet.

In solcher Atmosphäre schmeckt das Pils doppelt lecker 🙂
Wie sagt der Norddeutsche so schön: „Nicht lang schnacken, Kopf in’Nacken!“.

Also: Beim nächsten Besuch in Bremens schönstem Vorort machen wir eine Stipvisite in die Superbude und schauen mal nach, ob uns an der Rezeption wirklich ein bärtiger Hamburger im Hawaiihemd empfängt.

Die Superbude ist unsere „Sexy Marke des Monats Oktober“.

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